Anteil der männlichen Schönheitsoperationen steigt

Anteil der männlichen Schönheitsoperationen steigt

Die Zahl der Schönheitsoperationen steigt weiter an. Dies belegen die Zahlen der Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) für das Behandlungsjahr 2018, die Mitte Mai bei der Führungsakademie in München vorgestellt wurden. Für die Operations- und Behandlungsstatistik werden Trends und Entwicklungen in der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie jährlich erfasst. Im Jahr 2018 wurden 77.485 Eingriffe (davon: 44.281 minimalinvasiv) durchgeführt – im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 9%.

2018 waren 33.204 ästhetisch-plastisch-chirurgische Operationen zu verzeichnen, was im Vorjahresvergleich (32.647 Eingriffe) einem Zuwachs von 1,7 Prozentpunkten entspricht. Ein noch deutlicheres Bild zeigt sich bei den minimalinvasiven Eingriffen. Hier setzt sich der steigende Trend, wenn auch in diesem Jahr etwas abgeschwächt, weiter fort. Aktuell ist ein Wachstum von fast 15% zu verzeichnen. Weiterhin die häufigste Behandlung war die Faltenbehandlung durch Spritzen von Botulinum mit 19.922, gefolgt von 18.269 Falten- und Volumenbehandlungen mittels Hyaluronsäure. Auch Lippenkorrekturen haben weiterhin eine enorme Nachfrage, die im Vergleich zum Vorjahr mit 4.578 Eingriffen um 48% gestiegen ist.

Zwar liegt der Frauenanteil bei Schönheitsoperationen immer noch bei 86%. Verglichen mit dem Vorjahr ist dieser jedoch um 3% gesunken (2017: 89%). Frauen tendieren weiterhin zu minimalinvasiven Eingriffen, während Männer verstärkt rein operative Behandlungen wie die Oberlidstraffung wünschen. Die Zahl der operativen Behandlungen bei Männern hat sich mit 8.621 Operationen im Jahresvergleich (2017: 4.083) mehr als verdoppelt.

Quelle: VDÄPC – Pressemitteilung: Statistik 2019: Trends der Ästethisch-Plastischen Chirurgie

 

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