Arztzentren in Deutschland

Arztzentren in Deutschland

Der Gesundheitsmarkt unterliegt einem tiefgreifenden Wandel und die Rahmenbedingungen der Berufsausübung sowie die beruflichen Vorstellungen von jungen Medizinern verändern sich stetig.

Seit Jahren lässt sich beobachten, dass junge Mediziner immer zurückhaltender werden, unternehmerische Verantwortung zu übernehmen oder sich langfristig an einen Ort zu binden. Zur Sicherstellung der ambulanten Versorgung in Deutschland muss man sich jedoch Gedanken machen, wie die Niederlassungsbereitschaft der Mediziner gefördert bzw. ihr Einstieg in eine eigene Praxis erleichtert werden kann.

Eine Möglichkeit ist, jungen Medizinern die Praxis-Infrastruktur zur Verfügung zu stellen. Hier können Ärztehäuser in Zukunft eine wichtige Rolle spielen, da sie über Netzwerke verfügen, eine Anlaufstelle für Patienten sind und somit Anlaufschwierigkeiten und folglich Risiken reduzieren.

Investoren und Betreiber könnten noch deutlich weiter gehen und vorübergehend oder sogar dauerhaft die Investitionskosten und Verwaltungsaufwendungen für solche einzelnen Einheiten übernehmen, die über eine Mietzahlung durch den niedergelassenen Arzt ausgeglichen werden könnten. Dies immer mit dem Ziel verbunden, den Mediziner davon zu überzeugen, den Mehrwert, den er als Praxiseigentümer erzielen würde, ebenfalls zu vereinnahmen. Diese so aufgebaute Praxis könnte dem Mediziner dann perspektivisch zum Kauf angeboten werden. Dies wäre ein klassisches Programm zur Förderung von Niederlassungen in eigenen Praxen.

Für die jungen Mediziner hätte dies den Vorteil, die anfangs noch fremde betriebswirtschaftliche Welt langsam kennenzulernen. Als Praxisinhaber oder -inhaberin müssen stets auch Entscheidungen getroffen werden, die außerhalb der medizinischen Kompetenz liegen – das führt zu Unsicherheit, wenn es um die Frage geht, ob man sich niederlassen möchte. Und dennoch haben viele den Wunsch, ihre medizinischen Leistungen nach eigenen Vorstellungen anzubieten und das lässt sich in erster Linie in einer eigenen Praxis realisieren. So können sich Ärzte am Anfang rein auf ihre ärztliche Tätigkeit konzentrieren, sukzessive in den betriebswirtschaftlichen Praxisalltag hineinwachsen und den Zeitpunkt selbst bestimmen, wann sie soweit sind, um die Praxis zu übernehmen.

 

2. Herausforderungen für Ärztehäuser

Immer häufiger stehen Betreiber von Ärztehäusern vor neuen und großen Herausforderungen. Folgende Situationen sind immer öfters anzutreffen:

  • Bindung der Mieter an das Ärztehaus geht verloren
  • Praxen oder Zulassungen werden an große Einheiten verkauft
  • Abhängige Mieter, wie Apotheken, Sanitätshäuser, Physiotherapeuten etc., verlassen aufgrund fehlender Zuweisungen den Standort
  • Durch Leerstand wird das Gebäude unattraktiv, dies erschwert wiederum die Neuvermietung und veranlasst Bestandsmieter, nach Alternativen zu suchen
  • Patienten wandern ab, da das Umfeld im Ärztehaus unattraktiver wird
  • Mieter bekommen wirtschaftliche Probleme

Diese Probleme können im Vorfeld bei einer guten Planung vermieden werden. Neben der Einschaltung von Experten bietet eine gute Datenlage das geeignete „Handwerkszeug“, um die richtigen strategischen und planerischen Entscheidungen treffen zu können. Mit den Vergleichszahlen und Planungstool das ATLAS Arztzentren bietet, haben Sie eine hervorragende und ständig aktualisierte Planungsgrundlage, um zusammen mit den Experten die richtige Strategie zu entwickeln.

ATLAS ARZTZENTREN befinden sich in der Entwicklungsphase.

Interessenten wenden sich bitte an:

 

Unsere Ansprechpartnerin

 

STEFANIE GORR, Produktmanagerin bei REBMANN RESEARCH

Kontakt: stefanie.gorr@rebmann-research.de

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