28,87 % … betrug die Personalkostenquote in einer durchschnittlichen westdeutschen Einzelpraxis der fachärztlichen Internisten ohne Schwerpunkt Ende 2024. Das Personal stellte damit den größten Betriebskostenblock; die Anteile aller weiteren Kostenarten lagen jeweils unter 10 %. Der detaillierte Blick in Atlas Medicus zeigt, dass der Anteil der Personalkosten am Gesamtumsatz (GKV, PKV, HZV und sonstiges Honorar) unter anderem von der Umsatzgrößenklasse abhängt. Während fachärztlich internistische Einzelpraxen ohne Schwerpunkt mit einem Umsatz unter 500.000 € eine Personalkostenquote von 29,66 % aufwiesen, lag diese bei den umsatzstärkeren Praxen bei rund 32,03 % (Quelle: Praxisplaner).
Es ist wichtig zu beachten, dass eine höhere Personalkostenquote nicht zwangsläufig negativ zu bewerten ist. Sie kann z. B. auf einen Mitarbeiterpool mit langjähriger Erfahrung und/oder besonderen Qualifikationen hindeuten. Gut qualifizierte Mitarbeiter können zur Erhöhung der Rentabilität beitragen, indem sie den Arzt wirkungsvoll entlasten, für effiziente Abläufe sorgen und positive Effekte im Hinblick auf die Patientengewinnung und -bindung erzielen.
Quelle: ATLAS MEDICUS