28,59 % … betrug die Personalkostenquote in einer durchschnittlichen westdeutschen HNO-Einzelpraxis Ende 2024. Das Personal stellte damit den größten Betriebskostenblock; die Anteile aller weiteren Kostenarten lagen jeweils unter 9 %. Der detaillierte Blick in Atlas Medicus zeigt, dass der Anteil der Personalkosten am Gesamtumsatz (GKV, PKV und sonstiges Honorar) unter anderem von der Umsatzgrößenklasse abhängt. Während HNO-Einzelpraxen mit einem Umsatz unter 250.000 € eine Personalkostenquote von 27,48 % aufwiesen, lag diese bei den umsatzstärksten Praxen (< 1 Mio. €) durchschnittlich bei rund 33,91 % und damit deutlich höher.
Es ist wichtig zu beachten, dass eine höhere Personalkostenquote nicht zwangsläufig negativ zu bewerten ist. Sie kann z. B. auf einen Mitarbeiterpool mit langjähriger Erfahrung und/oder besonderen Qualifikationen hindeuten. Gut qualifizierte Mitarbeiter können zur Erhöhung der Rentabilität beitragen, indem sie den Arzt wirkungsvoll entlasten, für effiziente Abläufe sorgen und positive Effekte im Hinblick auf die Patientengewinnung und -bindung erzielen.
Quelle: ATLAS MEDICUS