Bayern erforscht Integrative Medizin

Bayern erforscht Integrative Medizin

Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung würde sich mehr Unterstützung bei der Förderung eines gesunden Lebensstils insbesondere im Zusammenhang mit komplementären (naturheilkundlichen) Methoden wünschen. Das Projekt “Integrative Medizin in Bayern (IMBAY-2020)” fokussiert sich hierbei auf naturheilkundliche Anwendungen und Selbsthilfestrategien. Zu diesem Zweck fördert das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege diesen bislang mit wenig Forschungsinvestitionen ausgestatteten Bereich mit 360.000 Euro.

Das Projekt verfolgt mithilfe von entsprechenden Teilprojekten drei Zielsetzungen:

  • Beurteilung der Wirksamkeit von Lebensstilinterventionen (multimodales Programm zur Stressreduktion) bei Patienten mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn
  • Beurteilung der Wirksamkeit von ganzheitlichen Lebensstilinterventionen bei Patienten mit Reizdarmsyndrom
  • Durchführung von Surveys in bayerischen Kliniken zur Erhebung des Status der Integrativen Medizin

Übergeordnetes Ziel ist der Erkenntnisgewinn über das Spektrum und die Akzeptanz naturheilkundlicher Verfahren und Lebensstilinterventionen in unterschiedlichen Fachgebieten.

Quelle: Med. Universität Würzburg – Integrative Medizin in Bayern (IMBAY-2020)

 

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