Für Patienten mit Tumoren des lymphatischen, blutbildenden Gewebes oder mit schweren Erkrankungen der Blutbildung sowie Patienten nach einer allogenen Stammzelltransplantation gibt es seit Kurzem Versorgungsangebote im Bereich der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) nach § 116b. Bereits im Dezember 2024 hatte der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine entsprechende Anpassung der ASV-Richtlinie vorgenommen….
BioNTech und Bristol Myers Squibb haben Anfang Juni 2025 eine umfassende globale Partnerschaft zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung des bispezifischen Antikörpers BNT327 geschlossen. Ziel ist es, eine innovative Immuntherapie gegen verschiedene solide Tumoren, darunter Lungen- und Brustkrebs, weiterzuentwickeln und auf den Markt zu bringen. BNT327 hemmt zwei zentrale Mechanismen, die…
Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe stellt in ihrem neuen Positionspapier zur Neuausrichtung der ambulanten Versorgung das Modell der Teampraxis in den Mittelpunkt. Die Teampraxis ist eine kooperative Praxisform, die angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels als essenziell gilt, um eine wohnortnahe und patientenorientierte Versorgung langfristig zu sichern. Teampraxis setzt bereits…
Im April 2025 wird im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) eine neue Abrechnungsposition für die Behandlung von Menschen mit Demenz eingeführt. Künftig haben Vertragsärzte die Möglichkeit, eine patientenbezogene Videofallbesprechung mit Pflegekräften oder Pflegefachkräften abzurechnen. Vergütungsdetails der neuen GOP Die neue Gebührenordnungsposition 01443 ist mit 86 Punkten bewertet, was 10,66 Euro entspricht. Sie…
Die ambulante Versorgungslandschaft in Deutschland befindet sich im Wandel. Während die Zahl der reinen Einzelpraxen seit Jahren rückläufig ist, verzeichnen Kooperationsformen in der vertragsärztlichen Versorgung einen deutlichen Aufschwung. Dies gilt auch für die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ). Ende 2023 gab es bundesweit bereits 4.897 MVZ – ein Plus von 323 (oder…
Die Kapazitäten der niedergelassenen Ärzte reichen rein rechnerisch betrachtet aus, um jährlich bis zu 3 Mio. Fälle zu behandeln, die aufgrund einer ambulant-sensitiven Diagnose keiner stationären Versorgung bedürfen. Dies geht aus einer aktuellen Datenauswertung des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) hervor. Grundlage bildeten die bislang stationär erbrachten Leistungen nach…
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