DAK als Vorreiter bei der PrEP

DAK als Vorreiter bei der PrEP

Die DAK übernimmt als bundesweit erste gesetzliche Krankenkasse die Kosten für Medikamente zur HIV-Prophylaxe PrEP (Präexpositionsprophylaxe). DAK-Versicherte mit einem erhöhten HIV-Infektionsrisiko können die freiwillige Satzungsleistung rückwirkend zum 1. Januar in Anspruch nehmen. Dies geht aus einer Mitteilung der Kasse auf ihrer Website hervor.

  • Erstattungsbetrag: tatsächliche Kosten bei maximal 200 Euro pro Quartal abzüglich der gesetzlichen Zuzahlung; der Betrag deckt die Kosten für eine dreimonatige Medikation mit Generika des PrEP-Medikaments Trudava aus.
  • Verfahren: Versicherte der betreffenden Risikogruppe mit einem Mindestalter von 16 Jahren erhalten von ihrem Arzt ein Privatrezept über ein in Deutschland zugelassenes PrEP-Medikament, das sie in einer deutschen Apotheke oder einer ausländischen Versandapotheke einlösen können. Die Kosten werden dann nach Vorlage des entwerteten Rezeptes und der Quittung von der DAK erstattet. Dies ist auch online per DAK Scan App möglich.
  • Ausschlusskriterien: Medikamente, die aus dem Ausland mitgebracht oder importiert werden sowie Privatrechnungen der Ärzte für Vor- und Begleituntersuchungen in Zusammenhang mit der PrEP werden nicht übernommen.

Quelle: DAK-Gesundheit – Medikamente zur HIV-Prophylaxe

 

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