GGR verdeutlicht wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesundheitswirtschaft

GGR verdeutlicht wirtschaftliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Gesundheitswirtschaft

Die vor kurzem veröffentlichten aktualisierten Zahlen der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung (GGR) belegen die große volkswirtschaftliche Bedeutung der Gesundheitswirtschaft. Die aktuellen Zahlen verdeutlichen jedoch auch die (unterschiedlich starken) Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die einzelnen Teilbereiche der Gesundheitswirtschaft. Die GGR wird jährlich im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt und zeigen die Entwicklung von Beschäftigtenzahlen und Wertschöpfung.

Im Jahr 2020 erwirtschaftete die Gesundheitswirtschaft mit ihren Teilbereichen „industrielle Gesundheitswirtschaft“, „medizinische Versorgung“ (stationär und nicht-stationär) und „sonstige“ (dazu zählen unter anderem die Krankenversicherungen) insgesamt 364,5 Mrd. Euro bzw. 12,1% der gesamten deutschen Bruttowertschöpfung (BWS). Mit einem Rückgang der BWS um -3,7% zum Vorjahr war die Branche deutlich stärker von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie getroffen als die Gesamtwirtschaft (-3,0%), wobei die ambulanten medizinischen Einrichtungen insgesamt im Jahr 2020 sogar einen leichten Zuwachs um 0,4% verbuchen konnten.

Rund 21,9 Mrd. Euro BWS wurde im Jahr 2020 in Zahnarztpraxen generiert. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um -8,75%. Die Arztpraxen hingegen konnten auch im Pandemiejahr 2020 einen deutlichen Zuwachs bei der BWS verzeichnen, der mit +5% sogar deutlich über dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre (+3,6%/Jahr) lag.

Quelle: BMWi – Artikel Wirtschaftsbranchen: Gesundheitswirtschaft

 

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