Im Jahr 2023 belief sich das Honorarvolumen, das durch niedergelassene Urologen in Deutschland erzielt wurde, auf rund 1,31 Mrd. €. Diese Summe umfasst sowohl Vergütungen aus der gesetzlichen als auch aus der privaten Krankenversicherung. Nach Angaben des Atlas Medicus entfielen davon etwa 750,82 Mio. € auf Leistungen für gesetzlich versicherte Patienten, während rund 559,29 Mio. € aus der Behandlung privat Versicherter resultierten. Damit stammt der Großteil der Einnahmen aus dem gesetzlichen Versicherungssystem. Dabei betreuten niedergelassene Fachärzte für Urologie im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung rund 3,34 Mio. Behandlungsfälle pro Quartal und damit 13,36 Mio. Fälle pro Jahr.
Abb. 1: Niedergelassene Urologen: Umsätze aus GKV und PKV (Relativbetrachtung)

Quelle: ATLAS MEDICUS
Kommentar:
Im Jahr 2023 lag das durchschnittliche Umsatzpotenzial niedergelassener Urologen in Deutschland bei rund 451.700 € – hierbei sind sowohl Honorare aus der gesetzlichen als auch aus der privaten Krankenversicherung berücksichtigt. Laut Atlas Medicus Marktatlas zeigten sich bei den Umsätzen von urologischen Praxen deutliche regionale Unterschiede (vgl. Abb. 2). Die höchsten durchschnittlichen Gesamtumsätze pro Praxis wurden in Niedersachsen, Hamburg und Westfalen-Lippe erzielt, während Thüringen, das Saarland und Sachsen deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt lagen.
Abb. 2: Umsatzpotenzial Gesamt: Urologie Deutschland

Ausführliche Informationen und detaillierte wirtschaftliche Kennzahlen über niedergelassene Fachärzte für Urologie sind im Atlas Medicus Infodienst verfügbar. Die umfangreiche und aktuelle Datenübersicht bietet unter anderem Einblicke in die Einnahmen- und Kostenstrukturen je Vertragsarzt und enthält detaillierte Zahlen bis auf KV-Ebene.
Quelle: ATLAS MEDICUS