Notfallordner für die Praxis:
Im Ernstfall alles griffbereit
Ob Stromausfall, Cyberangriff oder Gebäudeschaden: In einer Krise müssen wichtige Informationen und Handlungsanweisungen sofort verfügbar sein. Ein Notfallordner in Papierform bleibt auch dann zugänglich, wenn Computer, Internet oder Praxissoftware ausfallen.
Wichtig ist ein übersichtlicher Aufbau: Kurzanweisungen und Notfallkontakte gehören an den Anfang, ausführliche Ablauf-, Technik- und Wiederanlaufpläne in den Anhang. Eine verantwortliche Person und ihre Vertretung sollten den Ordner mindestens einmal jährlich sowie bei relevanten Veränderungen aktualisieren. Aufbewahrungsort und Ersatzkopie müssen dem gesamten Team bekannt sein. Vertrauliche Angaben sind besonders zu schützen; Passwörter und Notfallzugänge gehören nicht in den Ordner, sondern an einen separaten, gesicherten Ort. Zur Speicherung der Passwörter empfiehlt sich ein Passwortmanagementsystem.
Ergänzend sollte die Praxis eine griffbereite Notfallausstattung vorhalten – etwa Taschenlampen, Batterien, geladene Powerbanks, ein batteriebetriebenes Radio, Erste-Hilfe-Material und bei Bedarf Kühlboxen mit Temperaturmessgerät.
Die folgende Checkliste zeigt, welche Unterlagen, Kontakte und Ablaufpläne in einen praxistauglichen Notfallordner gehören.
