Praxiswissen ist die konsequente Weiterentwicklung des bekannten „Jahrbuchs für Ärzte und Zahnärzte“. In digitaler Form ist es der ideale mobile Begleiter für alle betriebswirtschaftlichen Belange rund um die Arztpraxis mit unzähligen hilfreichen Informationen rund um die Praxisführung. Es ist ein facettenreicher Ratgeber für den Arzt, Zahnarzt und deren Berater gleichermaßen.
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Praxiswissen ist die konsequente Weiterentwicklung des bekannten „Jahrbuchs für Ärzte und Zahnärzte“. In digitaler Form ist es der ideale mobile Begleiter für alle betriebswirtschaftlichen Belange rund um die Arztpraxis mit unzähligen hilfreichen Informationen rund um die Praxisführung. Es ist ein facettenreicher Ratgeber für den Arzt, Zahnarzt und deren Berater gleichermaßen.
Schließen| ABDA (Bundesvereinigung deutscher Apothekenverbände) www.abda.de | Die ABDA ist die Spitzenorganisation der deutschen Apothekerinnen und Apotheker, eine Interessengemeinschaft des bürgerlichen Rechts. Mitgliedsorganisationen der ABDA sind die 17 Apothekerkammern und 17 Apothekerverbände. Aufgaben sind:
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| Ärztekammern | Ärztekammern sind die Träger der berufsständischen Selbstverwaltung der deutschen Ärzte. Die Landesärztekammern sind Körperschaften des öffentlichen Rechts, deren Selbstverwaltungsorgane durch Wahlen demokratisch legitimiert sind. Die Bundesärztekammer ist die Arbeitsgemeinschaft der (Landes)Ärztekammern und als nicht rechtsfähiger Verein organisiert. Jeder Arzt ist Pflichtmitglied der Ärztekammer des Bundeslandes, in dem er seine ärztliche Tätigkeit ausübt bzw., falls er keine ärztliche Tätigkeit ausübt, seinen Wohnsitz hat. Sie finanzieren die Ärztekammern durch Beitragszahlungen. Die Aufgaben der Ärztekammern umfassen drei Bereiche:
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| AkdÄ (Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft) www.akdae.de |
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| Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. www.aktions-buendnis-patienten-sicherheit.de | Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. wurde im April 2005 als gemeinnütziger Verein gegründet. Vordringliches Ziel ist eine sichere Gesundheitsversorgung sowie die Erforschung, Entwicklung und Verbreitung der dazu geeigneten Methoden. Dazu soll ein Risikomanagement etabliert werden. |
aQua - Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen www.aqua-institut.de | Freies und interessenunabhängiges Forschungsunternehmen auf dem Gebiet der Qualitätsförderung und Gesundheitsforschung (mit Sitz in Göttingen). Entstand 1995 aus der Arbeitsgemeinschaft Qualitätssicherung in der ambulanten Versorgung, die von Göttinger und Hannoverischen Wissenschaftlern gegründet wurde. Erarbeitet Konzepte und Lösungen im Bereich der Qualitätsförderung. Schwerpunkte sind:
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| AWMF (Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlich medizinischen Fachgesellschaften) www.awmf-online.de | Ist ein Zusammenschluss von derzeit 171 wissenschaftlichen Fachgesellschaften. Sie wurde 1962 als gemeinnütziger Verein gegründet, um gemeinsame Interessen besser gegenüber staatlichen Institutionen und Körperschaften der ärztlichen Selbstverwaltung vertreten zu können. Aufgaben sieht die AWMF in:
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| ÄZQ (Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin) www.aezq.de | Eine Einrichtung (GbR) in gemeinsamer Trägerschaft der Bundesärztekammer und Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Die ÄZQ wurde als Zentralstelle der deutschen Ärzteschaft zur Qualitätssicherung in der Medizin 1995 gegründet. Ziel ist die Unterstützung von BÄK und KBV bei ihren Aufgaben im Bereich der Qualitätssicherung. Die Aufgaben betreffen:
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| Bewertungsausschuss | Gremium in der gesetzlichen Krankenversicherung, besetzt von je drei Vertretern der Kassen(zahn)ärztlichen Bundesvereinigung und des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen. Der Ausschuss wurde 1977 mit dem damaligen Krankenversicherungs-Kostendämpfungsgesetz (KVKG) eingerichtet. Es gibt einen Ausschuss für die ärztliche und einen für die zahnärztliche Abrechnung. Aufgabe:
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Institut des Bewertungsausschusses www.institut-ba.de | Die KBV und der Spitzenverband der Kassen haben ein Institut des Bewertungsausschusses gegründet. Das neutrale Institut hat seit 2009 die Geschäftsführung des Bewertungsausschusses übernommen und unterstützt den Bewertungsausschuss bei der Weiterentwicklung der vertragsärztlichen Vergütung insbesondere bei:
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| BMG (Bundesministerium für Gesundheit) www.bmg.bund.de | Das BMG spielt die zentrale Rolle bei der Erarbeitung von Gesetzesentwürfen, Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften im Bereich Gesundheit. Primäres Ziel des BMG ist es, die
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| BQS (BQS-Institut für Qualität und Patientensicherheit) www.bqs-institut.de | Unabhängige Einrichtung zur Darlegung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen. Das BQS ist eine Einrichtung der Spitzenverbände der Krankenkassen (GKV und PKV), der Deutschen Krankenhausgesellschaft, der Bundesärztekammer sowie des Deutschen Pflegerats. Produkte:
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| BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) www.bfarm.de | Selbstständige Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Ziel ist die Abwehr von Gesundheitsgefahren durch Arzneimittel und Medizinprodukte. Aufgaben:
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| BVPG (Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung e. V.) www.bvpraevention.de | Die BVPG ist ein gemeinnütziger, politisch und konfessionell unabhängiger Verband. Hauptziel ist, die Strukturen im Bereich der “Gesundheitsförderung und Prävention” zu erhalten und zu verbessern. Der Verband nimmt hauptsächlich Koordinierungs- und Vernetzungsaufgaben wahr. Er arbeitet dafür in gesundheitspolitischen Gremien und in Projekten mit. |
| BVA (Bundesversicherungsamt) www.bundesversicherungsamt.de | Das Bundesversicherungsamt (BVA) ist eine selbstständige deutsche Bundesoberbehörde. Es führt die Aufsicht über bundesunmittelbare Träger und Einrichtungen der Sozialversicherung und übt die ihm durch das Sozialgesetzbuch zugewiesenen Beratungs- und Genehmigungsbefugnisse gegenüber den Sozialversicherungsträgern aus. Folgende Aufgaben im Bereich der GKV obliegen dem BVA:
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| BZgA (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung) www.bzga.de | Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Oberste Ziele sind die Gesundheitsvorsorge und Gesundheitserhaltung durch Gesundheitsförderung und durch primäre und sekundäre Prävention. Die BZgA hat insbesondere folgende Aufgaben:
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Destatis -Statistisches Bundesamt www.destatis.de | Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern. Es erhebt, sammelt und analysiert statistische Informationen zu Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt. Die aufbereiteten Informationen werden tagesaktuell in rund 390 Statistiken veröffentlicht. Viele Daten sind frei zugänglich. Zu den Aufgaben des Statistischen Bundesamtes gehören die
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| www.gbe-bund.de | Bei der Gesundheitsberichtserstattung des Bundes können nationale und internationale Daten in Form individuell gestaltbarer Tabellen abgerufen werden. |
| DGK (Deutsches Grünes Kreuz) www.dgk.de | Die älteste gemeinnützige unabhängige Vereinigung (e. V.) zur Förderung der gesundheitlichen Vorsorge und Kommunikation in Deutschland. Zentrale Aufgabe ist, die Bevölkerung zu motivieren, Verantwortung für die eigene Gesundheit wahrzunehmen. Dies wird durch Information und Kampagnen erreicht. Dabei arbeitet das DGK mit eigenen Veröffentlichungen, mit Printmedien (Fach- und Laienpresse), TV und Hörfunk und informiert Pressedienste.
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| DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information) www.dimdi.de | Das DIMDI ist eine nachgeordnete Behörde des Bundesministeriums für Gesundheit. Es wurde 1969 als nicht rechtsfähige Bundesanstalt gegründet. Sein Ziel ist es, Informationen aus dem gesamten Gebiet der Medizin der fachlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Aufgaben:
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| Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) | Die Deutsche Krankenhausgesellschaft e. V. ist der Interessenverband von Spitzen- und Landesverbänden der Krankenhausträger. Mitglieder sind 12 Spitzenverbände von Krankenhausträgern und 16 Landesverbände von Krankenhausträgern (Landeskrankenhausgesellschaften). Hauptaufgabe der DKG ist es, ihre Mitglieder bei der Erfüllung ihrer gesetzlich aufgetragenen Aufgaben auf dem Gebiet des Krankenhauswesens zu unterstützen. Sie
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| DRK (Deutsches Rotes Kreuz) www.drk.de | Das Deutsche Rote Kreuz ist die deutsche nationale Gesellschaft des internationalen Roten Kreuzes. Die Aufgaben leiten sich aus den Genfer Abkommen von 1949 und ihren Zusatzprotokollen ab bzw. werden ihm durch Bundes- oder Landesgesetz zugewiesen. Dazu gehören:
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| EMEA (European Medicines Agency/ Europäische Arzneimittelagentur) www.emea.europa.eu | Die EMEA ist eine Agentur der EU mit Sitz in London. Die Agentur wurde 1995 als European Agency for the Evaluation of Medicinal Products errichtet und ist für die Beurteilung und Überwachung von Arzneimitteln zuständig.
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| G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) www.g-ba.de | Seit 2004 ist die gemeinsame Selbstverwaltung der GKV (Leistungserbringer und Krankenkassen) auf Bundesebene in einem sektorübergreifenden Gremium, dem Gemeinsamen Bundesausschuss, integriert. Der G-BA ist das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung (§ 92 SGB V) und steht unter Rechtsaufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). Hauptaufgaben sind:
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GKV Spitzenverband www.gkv-spitzenverband.de | Ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Dem Spitzenverband Bund der Krankenkassen gemäß § 217a SGB V gehören alle Gesetzlichen Krankenkassen an. Zum 1.7.2008 wurden dem GKV-Spitzenverband alle gesetzlichen Aufgaben der bisherigen Spitzenverbände der Krankenkassen, bei denen gemeinsam und einheitlich gehandeltwerden musste, übertragen. Er ist die zentrale Interessenvertretung der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen und somit Vertreter von rund 70 Mio. Versicherten. Aufgaben umfassen:
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| HÄV (Hausärzteverband e. V.) www.hausaerzteverband.de |
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| HÄVG (Hausärztliche Vertragsgemeinschaft eG) | Die Hausärztliche Vertragsgemeinschaft eG (HÄVG eG) ist ein genossenschaftlich organisiertes Unternehmen mit Sitz in Köln.
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| IQM (Initiative Qualitätsmedizin) www.initiative-qualitaetsmedizin.de | Führende Krankenhausträger haben sich 2008 zur “Initiative Qualitätsmedizin” (IQM) zusammengeschlossen. Sie ist offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Ziele sind, Verbesserungspotenzial in der Medizin sichtbar zu machen und durch aktives Fehlermanagement zu beheben. Die Mitglieder der Initiative verpflichten sich zur Qualitätsmessung mit Routinedaten, Veröffentlichung der Ergebnisse und die Durchführung von Peer Review Verfahren. Dafür stellt IQM den teilnehmenden Krankenhäusern innovative und anwenderfreundliche Instrumente zur Verfügung. Derzeit nehmen über 250 Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. In Deutschland liegt ihr Anteil an der stationären Versorgung bei ca. 19 %, in Österreich bei 15 % und in der Schweiz bei rund 16 %. |
| Innovationsfonds | Mit dem Versorgungsstärkungsgesetz sollen über den Innovationsfonds jährlich 225 Mio. € für die Förderung innovativer Versorgungsmodelle und weitere 75 Mio. € für deren Evaluation bereitgestellt werden. Gefördert werden können ausschließlich Leistungen, “die über die heutige Regelversorgung hinausgehen, dem Bereich der besonderen Versorgungsformen zuzurechnen sind und die erkennbaren Defizite der sektoralen Versorgung zu überwinden oder vermeiden suchen”. Der G-BA soll über die Verteilung entscheiden. Die weitere Ausgestaltung folgte in der zweiten Hälfte 2014. |
| IQWiG (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen) www.iqwig.de | Ein unabhängiges wissenschaftliches Institut, das 2004 als Einrichtung der Stiftung für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen eingerichtet wurde. Auftraggeber sind ausschließlich der Gemeinsame Bundesausschuss und das Bundesgesundheitsministerium (BMG). Das IQWiG kann allerdings auch in eigener Verantwortung Themen aufgreifen. |
| IQTiG (Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen) www.iqtig.org | Im August 2014 hat der G-BA entsprechend seinem gesetzlichen Auftrag die Stiftung für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen beschlossen (GKV-FQWG, 2014). Aufgaben sind u. a. die Entwicklung von Qualitätsindikatoren und Messinstrumenten, die Auswertung von Routinedaten für die Qualitätsmessung für die einrichtungs- bzw. sektorenübergreifende Versorgung (inkl. Dokumentation, Durchführung und Veröffentlichung der Qualitätssicherung) (§137a SGB V). Beauftragt werden kann das Institut durch den Gemeinsamen Bundesausschuss bildende Institutionen, die unparteiischen Mitglieder des G-BA, das BMG sowie Organisationen, die für die Wahrnehmung der Interessen der Patientinnen und Patienten und der Selbsthilfe auf Bundesebene maßgeblich sind, PKV-Verband, Berufsverbände. Das Institut wird die Kassen rund 14 Mio. € kosten, davon im ersten Jahr bis zu 2 Mio. €. |
| InEK GmbH (Institut für das Entgeltsystem) www.g-drg.de | Wurde am 10.5.2001 von den Spitzenverbänden der Krankenkassen, dem Verband der Privaten Krankenversicherung und der Deutschen Krankenhausgesellschaft gegründet. Es hat die Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH. Es ist zuständig für die Einführung und Weiterentwicklung des DRG-Systems zur Abrechnung von stationären Krankenhausleistungen, das mit dem GKV-Modernisierungsgesetz (GMG) vorgeschrieben wurde.Die Finanzierung des InEK erfolgt über den sogenannten DRG-Systemzuschlag. Dabei rechnen die Krankenhäuser je stationärem Fall einen jährlich neu festzulegenden Betrag ab. Arbeitsfelder des DRG-Instituts sind Medizin:
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| Kassen(zahn)ärztliche Vereinigung (KV/KZV) | Die Kassenärztlichen Vereinigungen gingen 1931 als Interessenvertretung der Ärzte gegenüber den Kassen aus dem Hartmannbund hervor. 1955 wurden KVen auf Länderebene erneut eingerichtet und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) “als Selbstverwaltungskörperschaften auf demokratischer Basis” etabliert. Sie fungieren als Vertragspartner der Kassen. Die KVen sind als Einrichtungen der ärztlichen Selbstverwaltung Körperschaften des öffentlichen Rechts. Sie sind bundesstaatlich organisiert. Die Rechtsaufsicht führen die jeweiligen Landes- bzw. Bundesministerien für Gesundheit und Soziale Sicherung. Die Kassenärzte wählen alle vier Jahre die Vertreterversammlung der jeweiligen KV, die dann den Vorstand wählt. Die Vertreterversammlung stellt außerdem Delegierte für die Vertretung in der Bundesvereinigung (KBV). Ärzte, die Leistungen im Rahmen der GKV erbringen wollen, müssen Mitglied der regionalen KV sein, um eine Zulassung als Vertragsarzt zu erhalten. Verzichten niedergelassene Ärzte und Zahnärzte kollektiv auf ihre Kassenzulassung, können sie sechs Jahre lang nicht in das System der GKV zurückkehren (Beschluss des Bundessozialgerichts [BSG] vom 17.6.2009). Aufgaben lt. SGB V sind die
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| Kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung (KBV/KZBV) www.kbv.de www.kzbv.de | Die Kassen(zahn)ärztliche Bundesvereinigung (KBV/KZBV) ist der Zusammenschluss aller 17 Länder-KVen auf Bundesebene. Die KBV regelt in Verträgen mit den GKV-Spitzenverbänden die Grundsätze der vertraglichen Beziehungen auf Landesebene und die Rahmenvorgaben für die Arznei- und Heilmittelvereinbarungen. |
| MEDIVERBUND und MEDI Deutschland e. V. www.me-di-deutschland.de | Der MEDIVERBUND ist ein Zusammenschluss von Haus-, Fachärzten und Ärztenetzen mit derzeit rund 13.000 Mitgliedern, der 1999 in Baden-Württemberg als Parallelorganisation zur KV gegründet wurde. Die Organisation wird dort aktiv, wo die KVen keine Verträge mit Kassen abschließen können bzw. wollen. MEDI (Baden-Württemberg und Deutschland) hat als politisch unabhängige Organisation die Form eines eingetragenen Vereins, während die Kapitalgesellschaft MEDIVERBUND AG als wirtschaftliches Unternehmen agiert. Im März 2013 wurde der Dachverband MEDI GENO Deutschland gegründet. Aktuelle Ziele von Medi sind:
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| MDK (Medizinischer Dienst der Krankenversicherung) www.mdk.de | Ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen und in jedem Bundesland als eigenständige Arbeitsgemeinschaft organisiert. Der MDK wird zu je 50 % von den Kranken- und Pflegekassen über eine Umlage bezahlt, die sich an der Anzahl der Kassenmitglieder, für die der MDK zuständig ist, orientiert. Kernaufgabe ist es, die medizinischen und pflegerischen Fragestellungen der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen sozialmedizinisch zu beantworten, damit von diesen eine leistungsrechtliche Entscheidung getroffen werden kann. Kranken- und Pflegekassen sind zudem gesetzlich verpflichtet, den MDK mit Begutachtungen zu wichtigen Leistungsentscheidungen zu beauftragen. Dienstleistungen/Aufgaben sind u. a.:
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| MDS (Medizinischer Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V.) www.mds-ev.de | Der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen ist ein eingetragener Verein unter der Trägerschaft des Spitzenverbandes Bund. Mitglieder sind:
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| PEI (Paul-Ehrlich- Institut) www.pei.de | Ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. Es ist eine Bundesoberbehörde im Bereich des BMG. Es ist auf biomedizinische Arzneimittel fokussiert:
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| PKV-Verband (PKV-Verband der Privaten Krankenversicherung e. V.) www.pkv.de | Der Verband der Privaten Krankenversicherungen ist ein eingetragener Verein. Er vertritt die allgemeinen Interessen der privaten Krankenversicherung, der privaten Pflegeversicherung sowie seiner Mitgliedsunternehmen. Er hat 46 ordentliche Mitglieder (Versicherungsvereine und Aktiengesellschaften) und ein außerordentliches Mitglied. Die Krankenversicherung der Bundesbahnbeamten und die Postbeamtenkrankenkasse sind verbundene Einrichtungen. Somit decken seine Mitgliedsunternehmen mit rund 8,5 Mio. Vollversicherten nahezu den kompletten privaten Krankenvoll- und Zusatzversicherungsmarkt in Deutschland ab. Die Tätigkeiten umfassen:
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| Privatärztliche Verrechnungsstellen www.pvs-verband.org | Im Verband organisierte Dienstleistungsunternehmen. Sie übernehmen die Rechnungserstellung für privatversicherte Patienten bzw. für GKV-Versicherte bei Selbstzahlung. Maßgeblich hierfür ist die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Es gibt ca. 15 regionale Privatärztliche Verrechnungsstellen. Ärzte sind Mitglieder. Der PVS-Verband fungiert auch als Interessenvertretung für privatärztliche Tätigkeit. |
| RKI (Robert Koch-Institut - Bundesinstitut für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten) www.rki.de | Eine zentrale Überwachungs- und Forschungseinrichtung und untersteht direkt dem BMG. Die Aufgaben sind in § 4 Infektionsschutzgesetz festgelegt:
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| Industrieverband SPECTARIS www.spectaris.de | Der Deutsche Industrieverband für optische, medizinische und mechatronische Technologien e. V. (SPECTARIS) vertritt 400 Mitgliedsunternehmen. Die Produkte der Mitgliedsfirmen decken die Bereiche Consumer Optics, Fotonik und Präzisionstechnik, Analysen-, Bio- und Labortechnik und Medizintechnik ab. Zu den Kernkompetenzen zählen Branchenmarketing und Verbandskommunikation, Betriebs-, Volkswirtschaft und Marktforschung, Außenwirtschaft und Exportförderung sowie Regulatory Affairs. |
| TMF (Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e. V.) | Die TMF ist die Dachorganisation für die medizinische Verbundforschung in Deutschland. Sie ist die Plattform für den interdisziplinären Austausch und die projekt-sowie standortübergreifende Zusammenarbeit, um gemeinsam die organisatorischen, rechtlich-ethischen und technologischen Probleme der modernen medizinischen Forschung zu identifizieren und zu lösen. Die Lösungen reichen von Gutachten, generischen Konzepten und IT-Anwendungen über Checklisten und Leitfäden bis zu Schulungs- und Beratungsangeboten. Die TMF stellt diese Lösungen frei und öffentlich zur Verfügung. |
| Verband der Deutschen Dental-Industrie e. V. (VDDI) www.vddi.de | Der Verband der Deutschen Dental-Fabrikanten (VDDF) wurde 1916 gegründet, der seit der Neugründung 1950 seinen heutigen Namen, VDDI, führt. Sitz ist Köln. Der Verband zählt derzeit knapp 200 deutsche Hersteller von zahnmedizinischen und zahntechnischen Produkten zu seinen Mitgliedern. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören u. a.:
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| Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) www.vdgh.de | Als Wirtschaftsverband vertritt der VDGH die gemeinsamen Interessen der Hersteller von In-vitro-Diagnostica und Life-Science Research-Produkten in Deutschland. Die 90 Mitgliedsfirmen erforschen, entwickeln, produzieren und vertreiben laboranalytische Produkte sowie deren Vorstufen und Patientenselbsttests. |
| Zentralvereinigung medizin-technischer Fachhändler, Hersteller, Dienstleister und Berater e. V. (ZMT) www.zmt.de | ZMT ist ein Zusammenschluss medizin-technischer Fachhändler, Hersteller, Dienstleister und Berater. Als Gesamtvertretung des Fachhandels vertritt sie die Interessen zahlreicher Handels- und Herstellerunternehmen, insbesondere gegenüber der Gesetzgebung im Gesundheitswesen und der Verwaltung. Das Betätigungsfeld erstreckt sich über die Bereiche Kartell- und Wettbewerbsrecht, Gewerberecht, Handelsrecht bis hin zu den verordnungsgebenden Behörden. Zu den Aufgaben gehört allgemein die Wirtschaftspolitik, insbesondere die Bereiche Konjunkturpolitik, Strukturpolitik und Handelspolitik. Zusätzlich bietet die ZMT seinen Mitgliedern an, sich zu fairen Bedingungen präqualifizieren zu lassen. |
| ZI (Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung www.zi-berlin.de | Forschungsinstitut (Stiftung) der Kassenärztlichen Vereinigungen und der KBV. Es besteht seit 1973. Aufgaben sind anwendungsorientierte Forschungsvorhaben bzw. Projekte für politische Entscheidungsgrundlagen oder Verbesserung der Versorgungsinfrastruktur, insbesondere im ambulanten Bereich. Projektbeispiele:
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| ZLG (Zentralstelle der Länder für Gesundheitsschutz bei den Arzneimitteln und Medizinprodukten) www.zlg.de | Sie wurde 1994 gegründet, um die Entwicklungen der EU auf dem Medizinproduktesektor auch in Deutschland einheitlich umsetzen zu können. 1997 wurde zusätzlich die zentrale Koordinierungsstelle für die Arzneimittelüberwachung und die Arzneimitteluntersuchung bei der ZLG eingerichtet. Die ZLG ist eine gemeinsame Länderbehörde der Bundesländer mit Sitz in Bonn. Medizinproduktbereich: Sicherung des erreichten Stands an Qualität und Sicherheit im Rahmen des MPG. Ihre Aufgaben und Themen:
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| ZVEI (Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V.) www.zvei.org | ZVEI setzt sich für die gemeinsamen Interessen der Elektroindustrie national wie auch international ein. Der Verband, mit Hauptsitz in Frankfurt am Main, hat gegenwärtig 1.600 Mitgliedsunternehmen. Zu den 26 Fachverbänden gehört u. a. der Verband Elektromedizinische Technik. Zu den Aufgaben des Fachverbandes Elektromedizinische Technik gehören neben technischen Themen und gesetzlichen Anforderungen der Marktzulassung auch wirtschaftliche Fragen und gesundheitspolitische Rahmenbedingungen. |