Jeder Arzt wird seine Praxis früher oder später freiwillig oder unfreiwillig abgeben. Daher sollte jeder Arzt seinen Ausstieg im Rahmen seiner Möglichkeiten planen und vorbereiten. Die erfolgreiche Planung und Vorbereitung setzt voraus, dass die Praxis in rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht überprüft und ggf. optimiert wird.
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Jeder Arzt wird seine Praxis früher oder später freiwillig oder unfreiwillig abgeben. Daher sollte jeder Arzt seinen Ausstieg im Rahmen seiner Möglichkeiten planen und vorbereiten. Die erfolgreiche Planung und Vorbereitung setzt voraus, dass die Praxis in rechtlicher, steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht überprüft und ggf. optimiert wird.
SchließenEin ganz wesentlicher Punkt bei der Abgabe bzw. Übernahme einer Arztpraxis ist das Personal. Dieses sollte, dem demografischen Faktor geschuldet, nicht überaltert sein, da ansonsten die Gefahr besteht, dass nach Abgabe der Praxis auch das Personal bald das Renteneintrittsalter erreicht. Für den Übernehmenden ist es von wesentlicher Bedeutung, dass er auf die fachliche und persönliche Kompetenz des Personals nachhaltig zurückgreifen kann und deren Bindungswirkung zu den Patienten aufrechterhält. Weiterhin sollte das Personal regelmäßig geschult und fortgebildet werden. Hier sollte bedacht werden, dass sich verändernde Behandlungsmethoden auch verändernde Arbeitsprozesse zur Folge haben. Es ist daher von größter Wichtigkeit, auch das Personal auf den höchstmöglichen Fortbildungsstandard zu bringen bzw. zu halten. Immer wiederkehrende Arbeiten und Abläufe führen dazu, dass sich Arbeitsabläufe so oft wiederholen, bis sie unreflektiert und unkritisch reproduziert werden. Auch hier ist es notwendig, die Praxisabläufe hinsichtlich ihrer zeitlichen und personellen Ressourcen zu optimieren, um Kapazitäten frei zu machen, die man anderweitig einsetzen kann.