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ATLAS DENTAL Europa 2019

Strukturen, Herausforderungen und Trends in Europa

L 124 Kapitel
ATLAS DENTAL Europa 2019

Eine fundierte Analyse im Auftrag des VDDI/GFDI der Marktstrukturen der europäischen Dentalbranche in ausgewählten Ländern, die die demografischen, technologischen und regulatorischen Herausforderungen zeigt, die es zu meistern gilt und die mit der Ableitung von Zukunftsszenarien einen weiten Blick nach vorne wirft.

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ATLAS DENTAL Europa 2019

Eine fundierte Analyse im Auftrag des VDDI/GFDI der Marktstrukturen der europäischen Dentalbranche in ausgewählten Ländern, die die demografischen, technologischen und regulatorischen Herausforderungen zeigt, die es zu meistern gilt und die mit der Ableitung von Zukunftsszenarien einen weiten Blick nach vorne wirft.

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3.2.2  DESI-Index

Die Spitzenreiter bei der Digitalisierung sind die skandinavischen Länder und die Schweiz, gefolgt von den Niederlanden, Irland, dem Vereinigten Königreich, Belgien und Estland. Deutschland und Frankreich liegen nur im Mittelfeld. Zu den Schlusslichtern gehören Italien, Bulgarien, Griechenland und Rumänien. Deutschland schneidet besonders schlecht im Bereich “Digitale öffentliche Dienste/E-Government” ab und belegt im EU-weiten Vergleich den 21. von 28. Plätzen. Die geringe digitale Interaktion zwischen Behörden und Bürgern zeigt sich auch in der Nutzung von Gesundheitsleistungen. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist diese in Deutschland noch vernachlässigbar. Nur sieben Prozent der Internetnutzer greifen auf elektronische Gesundheitsleistungen zurück - wohingegen im Europavergleich fast ein Viertel die elektronischen Gesundheitsangebote nutzt.20 Die sehr geringe Inanspruchnahme von elektronischen Gesundheitsangeboten in Deutschland hängt zum einen mit dem noch begrenzten Angebot zusammen, zum anderen fehlt es weiterhin an Akzeptanz der Ärzte und der Krankenhäuser. Auch wenn noch Vorbehalte und Hemmnisse bestehen, so lässt sich im Jahr 2018 ein deutlicher Zuwachs an digitalen Gesundheitsleistungen verzeichnen. Im Besonderen sind hier die elektronischen Gesundheitsakten der verschiedenen Krankenkassen zu nennen, aber auch Anbieter von Videosprechstunden oder die Einbindung von Online-Terminen gehören dazu. Es ist davon auszugehen, dass mit der Etablierung der Telematikinfrastruktur die Digitalisierung im Gesundheitswesen einen weiteren Schub erhalten wird und die Entwicklung weiterer digitaler Angebote begünstigt. Grundsätzlich hängt die Umsetzung der E-Health-Ziele nicht, wie oft vermutet wird, von der Größe oder der Organisation des Gesundheitssystems ab, vielmehr ist der politische Wille und ein durchdachtes E-Health-Konzept ausschlaggebend für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen.21 Länder wie Finnland, Dänemark und Estland haben es vorgemacht.

Inhalt gekürzt.

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