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ATLAS DENTAL Afrika 2020

Länderstrukturen und Chancen für die Dentalindustrie

L 129 Kapitel
ATLAS DENTAL Afrika 2020

In naher Zukunft wird Afrika zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt heranwachsen mit einem hohen und vielfach derzeit noch unerfüllten Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung. Die größtenteils noch wenig erschlossenen afrikanischen Dentalmärkte bieten Dentalunternehmen viele interessante Handlungsoptionen. Entsprechend der Vielfalt des afrikanischen Kontinents differieren die Rahmenbedingungen von Land zu Land sehr stark – auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, bei den jeweiligen Gesundheits- und Versicherungssystemen sowie auch hinsichtlich der zahnmedizinischen Bedarfslage.

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ATLAS DENTAL Afrika 2020

In naher Zukunft wird Afrika zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt heranwachsen mit einem hohen und vielfach derzeit noch unerfüllten Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung. Die größtenteils noch wenig erschlossenen afrikanischen Dentalmärkte bieten Dentalunternehmen viele interessante Handlungsoptionen. Entsprechend der Vielfalt des afrikanischen Kontinents differieren die Rahmenbedingungen von Land zu Land sehr stark – auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, bei den jeweiligen Gesundheits- und Versicherungssystemen sowie auch hinsichtlich der zahnmedizinischen Bedarfslage.

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3.3.2.4  Behandlungskostenträger und Versicherungssituation

In Kenia ist die öffentliche Gesundheitsversorgung mangelhaft. Ein Großteil der Patienten können in öffentlichen Versorgungszentren nicht behandelt werden, weshalb der Staat oft Hilfeleistungen durch den sog. National Hospital Insurance Fund (NHIF) bereitstellen muss. Der Patient erhält einen Gutschein, mit dem er eine Behandlung in der Klinik seiner Wahl erhält. Allerdings ist der Wert des Gutscheins begrenzt. Zusätzliche Kosten muss der Patient selbst tragen.102

Besonders problematisch ist die große Armut im Land. Ca. 47 % der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze.103 Die Reformation des Gesundheitssystems ist daher eine der Prioritäten laut dem kenianischen Staatspräsidenten Uhuru Kenyatta. Als größte Herausforderung gilt bei der Umsetzung die finanzielle Mittelknappheit. Aktuell können die Lücken im kenianischen Gesundheitssystem noch durch Leistungen von privaten oder kirchlichen Einrichtungen ausgeglichen werden, doch bei einem jährlichen Bevölkerungswachstum von über 2,6 % kann die Versorgung nicht dauerhaft aufrechterhalten werden. Es herrscht ein massiver Mangel an Fachpersonal, Medikamenten und einem zielführenden Gesundheitsmanagement. Aufgrund der schlechten Versorgungslage und der damit verbundenen hohen Belastung für das Gesundheitspersonal kommt es häufig zu Streiks.

Inhalt gekürzt.

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