In naher Zukunft wird Afrika zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt heranwachsen mit einem hohen und vielfach derzeit noch unerfüllten Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung. Die größtenteils noch wenig erschlossenen afrikanischen Dentalmärkte bieten Dentalunternehmen viele interessante Handlungsoptionen. Entsprechend der Vielfalt des afrikanischen Kontinents differieren die Rahmenbedingungen von Land zu Land sehr stark – auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, bei den jeweiligen Gesundheits- und Versicherungssystemen sowie auch hinsichtlich der zahnmedizinischen Bedarfslage.
Schließen
In naher Zukunft wird Afrika zu einer der wichtigsten Volkswirtschaften der Welt heranwachsen mit einem hohen und vielfach derzeit noch unerfüllten Bedarf an zahnmedizinischer Versorgung. Die größtenteils noch wenig erschlossenen afrikanischen Dentalmärkte bieten Dentalunternehmen viele interessante Handlungsoptionen. Entsprechend der Vielfalt des afrikanischen Kontinents differieren die Rahmenbedingungen von Land zu Land sehr stark – auf politischer und wirtschaftlicher Ebene, bei den jeweiligen Gesundheits- und Versicherungssystemen sowie auch hinsichtlich der zahnmedizinischen Bedarfslage.
SchließenDie Region im Westen von Afrika umfasst die Länder Benin, Burkina Faso, die Elfenbeinküste, Gambia, Ghana, Guinea, Guinea- Bissau, die Kapverdischen Inseln, Liberia, Mali, Mauretanien, Niger, Nigeria, Senegal, Sierra Leone und Togo. Insgesamt beläuft sich die westafrikanische Einwohnerzahl auf rund 391 Mio.
Neben den beiden nachfolgend detaillierter porträtierten Ländern Ghana und Nigeria ist auch die Elfenbeinküste (Côte d’Ivoire) ein interessantes Zielland für Produkte der europäischen Dentalindustrie. Seitdem das Land die Bürgerkriegswirren zwischen 2002 und 2008 hinter sich gelassen hat, ist es zu einer der erfolgreichsten Ökonomien in Afrika aufgestiegen, das sich mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 8,6 % (2012 - 2018) sehr dynamisch entwickelt. Die Elfenbeinküste punktet mit einer breit aufgestellten Wirtschaft und einem guten Investitionsklima. Mit mehr als 110 Mio. Menschen gilt das Land als Tor zum frankofonen Westafrika. Die Gesundheitsausgaben betrugen 2017 pro Kopf 80,9 US$ und sollen bis 2021 um 18,2 % ansteigen - ein Spitzenwert innerhalb Afrikas. 140