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Marktreport Gynäkologie

Die wirtschaftliche Seite des ärztlichen Tuns

M 77 Kapitel
360 € Lizenzpreis
Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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2.2.1  Marktpotenzial

Laut BARMER Arztreport 2025 waren 23,96 %der Bevölkerung im Jahr 2023 in gynäkologischer Behandlung (Vorjahr: 23,75 %). Die approximativen Kosten je Versicherten beliefen sich auf 34,83 €.

Wie bereits in den Vorjahren zählte das Krankheitsbild “Sonstige nichtentzündliche Krankheiten der Vagina” mit 11,86 %zu den häufigsten Diagnosen dieses Fachgebietes.

In Deutschland wurden 2024 insgesamt 677.177 Kinder geboren. Damit gingen die Geburten gegenüber dem Vorjahr um 2 %zurück.

Brustkrebs ist mit 30,5 %die häufigste Krebsart in den Staaten der industrialisierten Welt. In Deutschland werden im Jahr rund 74.500 Brustkrebs-Diagnosen und 6.000 Vorstufen zu Brustkrebs gestellt. Im Schnitt erkrankt jede 8. Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Die Erkrankung tritt am häufigsten in der Altersgruppe der 40- bis 70-Jährigen auf. Selten erkranken jüngere Frauen. Nach dem 70. Lebensjahr nimmt die Erkrankungswahrscheinlichkeit ab. Durch die verbesserten Therapien geht die Zahl der Todesfälle durch Brustkrebs auf 18,5 %in 2023 zurück.

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