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Marktreport Gynäkologie

Die wirtschaftliche Seite des ärztlichen Tuns

M 77 Kapitel
360 € Lizenzpreis
Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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2.3  IGeL

Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) oder Selbstzahlerleistungen sind medizinische Leistungen, die nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zählen und daher von den Patienten selbst bezahlt werden müssen. IGeL umfassen z. B. Zusatzvorsorgeuntersuchungen, bestimmte Atteste, Reiseimpfungen, Schönheitsoperationen oder spezielle Früherkennungsmaßnahmen.

Der gesamte IGeL-Umsatz liegt in Deutschland bei mehr als 2,4 Mrd. € (Stand: 31.12.2024). Damit ist der Umsatz im Vergleich zum gesamten Honorarvolumen der Niedergelassenen zwar relativ gering, spielt aber in bestimmten Fachrichtungen eine erhebliche Rolle. Die höchsten IGeL-Umsätze entfallen auf die Gynäkologie und Augenheilkunde, gefolgt von der Orthopädie und Unfallmedizin, der Allgemeinmedizin und der Dermatologie.

Daten zu IGeL erheben u. a. das Wissenschaftliche Institut der AOK und der Medizinische Dienst in unregelmäßigen Abständen mit unterschiedlichem Umfang. Für den Infodienst wird jeweils die aktuellste Veröffentlichung herangezogen, sodass es zu Veränderungen in der Datenbasis kommen kann und die IGeL-Daten von verschiedenen Ausgaben des Infodienstes nur bedingt miteinander vergleichbar sind.

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