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Marktreport Gynäkologie

Die wirtschaftliche Seite des ärztlichen Tuns

M 77 Kapitel
360 € Lizenzpreis
Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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Marktreport Gynäkologie

Die Gynäkologie besitzt vor allem aufgrund ihres hohen Anteils an extrabudgetären Leistungen und IGeL-Angeboten ein großes wirtschaftliches Potenzial. Wie in anderen Fachgebieten der Medizin auch, geht der Fortschritt in der Frauenheilkunde mit einer zunehmenden Technisierung und Digitalisierung einher. Gleichzeitig rückt der Behandlungsfokus immer mehr auf die Prävention. Zudem ist aufgrund der durchschnittlichen niedrigen Verweildauern im Krankenhaus das Potenzial durch die wachsenden ambulanten Möglichkeiten groß.

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4.1  Häufigste Diagnosen

Ärzte und Psychotherapeuten in Deutschland sind mit wenigen Ausnahmen gesetzlich verpflichtet, Diagnosen nach dem ICD-10-GM (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision – German Modifikation) zu codieren. Im Rahmen der vertragsärztlichen Abrechnung müssen sämtliche Behandlungsdiagnosen, zu denen im betreffenden Quartal diagnostische und/oder therapeutische Maßnahmen erbracht wurden, mit einem ICD-10-Code verschlüsselt werden.

Die Verteilung der häufigsten Diagnosen variiert deutlich zwischen den einzelnen Fachgruppen. Aus wirtschaftlicher Sicht sind sie für die Praxen von zentraler Bedeutung, da sie das Leistungsspektrum, die Abrechnungsmodalitäten und somit die Honorierung wesentlich beeinflussen. Beispielsweise fördern Diagnosen mit hohem Versorgungsbedarf und regelmäßigen Kontrolluntersuchungen – wie chronische Erkrankungen – eine stabile Patientenbindung und sorgen für kontinuierliche Umsätze.

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