Die Studie untersucht bedeutende europäische Märkte der dentalen Gesundheitswirtschaft und beleuchtet zugleich Trends und Entwicklungen in Übersee. Auf 72 Seiten bietet der ATLAS DENTAL einen umfassenden Vergleich dieser Märkte anhand von Strukturprofilen, informativen Texten und anschaulichen Grafiken.
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Die Studie untersucht bedeutende europäische Märkte der dentalen Gesundheitswirtschaft und beleuchtet zugleich Trends und Entwicklungen in Übersee. Auf 72 Seiten bietet der ATLAS DENTAL einen umfassenden Vergleich dieser Märkte anhand von Strukturprofilen, informativen Texten und anschaulichen Grafiken.
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Spanien ist mit rund 48 Mio. Einwohnern das nach Bevölkerung viertgrößte Land der EU. Bei den Gesundheitsausgaben für zahnärztliche Leistungen liegt Spanien mit rund 9,2 Mrd. € trotz hoher Eigenanteile an dritter Stelle. Zum Teil werden die Kosten für Zahnbehandlungen von privaten Zahn-Zusatzversicherungen getragen, die jedoch Zahnersatz oft nicht abdecken. Einige spanische Versicherungsgesellschaften bieten ihren Versicherten die Behandlung im eigenen Zahnklinik-Netzwerk an. Der Anteil von in Ketten organisierten Zahnarztpraxen bzw. Zahnkliniken ist in Spanien deutlich höher als in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Zahnärzte praktizieren in den Regionen Madrid, Katalonien und Andalusien. Die Praxisstandorte konzentrieren sich auf die großen Ballungsregionen, in ländlicheren Gegenden ist die Versorgungsdichte deutlich geringer. Dies dürfte neben der hohen Arbeitslosenquote (Stand Juni 2024: 11,5 %; EU-Schnitt: 5,9 %)80 mit ein Grund für die im europäischen Vergleich deutlich unterdurchschnittliche Mundgesundheit sein, obwohl die Zahnarztdichte hoch ist.