Die Studie untersucht bedeutende europäische Märkte der dentalen Gesundheitswirtschaft und beleuchtet zugleich Trends und Entwicklungen in Übersee. Auf 72 Seiten bietet der ATLAS DENTAL einen umfassenden Vergleich dieser Märkte anhand von Strukturprofilen, informativen Texten und anschaulichen Grafiken.
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Die Studie untersucht bedeutende europäische Märkte der dentalen Gesundheitswirtschaft und beleuchtet zugleich Trends und Entwicklungen in Übersee. Auf 72 Seiten bietet der ATLAS DENTAL einen umfassenden Vergleich dieser Märkte anhand von Strukturprofilen, informativen Texten und anschaulichen Grafiken.
SchließenDigitaler, vernetzter, automatisierter, dabei jedoch serviceorientierter
Zahntechnik-Workflows werden immer vielfältiger und arbeitsteiliger
Schneller, ortsunabhängiger, wirtschaftlicher, aber auch mehr Konkurrenzintensität
Wettbewerb und Marktchancen durch mehr Chairside-Versorgung in Zahnarztpraxen
Fachkräfte, Ausbildung und Mitarbeiterbindung werden als Wettbewerbsfaktoren immer wichtiger
Großlabore und Dentallaborgruppen gewinnen an Bedeutung
| TRADITIONELLER ANSATZ | ZUKUNFTSORIENTIERTER ANSATZ | |
| Zahnarzt bezieht zahntechnische Produkte primär von seinem Laborpartner | ➔ | Regionale Labore stehen im Wettbewerb mit zahnärztlichen Praxislaboren, Großlaboren, Auslandslaboren und Fertigungszentren der Industrie. Patient entscheidet mit über Wahl des Labors (holt sich Gegenangebote ein) |
Kleine Laborstrukturen, vorwiegend Einzellabore in Meisterhand | ➔ | Trend zu größeren Laborstrukturen bzw. Laborketten ➔ Fachfremde Investoren gewinnen an Bedeutung |
Digitalisierung nur in einzelnen Bereichen | ➔ | Digitalisierung erfasst zunehmend alle Bereiche (gesamter Workflow, alle Verwaltungsprozesse…) und ist immer stärker automatisiert und vernetzt, Anschluss an Telematikinfrastruktur und Nutzung von KI als Wettbewerbsvorteil |
Handwerkliche Herstellung | ➔ | CAD/CAM, vor allem 3-D-Druck; zunehmende Automatisierung |
Zahnersetzender Bereich | ➔ | Zahnerhaltender Bereich wird zunehmend wichtiger |
Herausnehmbare oder Teilprothesen | ➔ | Implantatgetragene, hochwertige Versorgungen gefragt, aber auch kostengünstiger Zahnersatz (Schere geht auseinander) |
Klassische Zahnspange | ➔ | Aligner aus dem 3-D-Drucker und Automatisierung nehmenzu |
Palette von Standardmaterialien und Standardtechnologien | ➔ | Material- und Technologievielfalt steigt |
| Palette von Standardmaterialien und Standardtechnologien | Material- und Technologievielfalt steigt | |
| Finanzierung zahntechnischer Leistungen ist in hohem Maß durch regulatorische Vorgaben bestimmt | ➔ | Mehr Preisflexibilität, aber auch Preisdruck durch wachsende Zahl von Selbstzahlern |
| Fachkräftegewinnung nicht einfach (v. a. durch niedriges Lohnniveau bei Zahntechnikern | ➔ | Problem verschärft sich weiter aufgrund des demografischen Wandels |
| Ausrichtung der Produkte und des Vertriebs/Marketing auf zahnärztliche und Laborkunden | ➔ | Stärkere Marktmacht des Patienten |
Zahnarzt beauftragt, Labor liefert fertiges Produkt | ➔ | Zusammenarbeit Zahnarzt/Labor verändert sich (Labor erbringt u. U. nur noch Teilleistung, z. B. Design) |
Preise stabil | ➔ | Globalisierung und Digitalisierung verstärken Konkurrenzdruck |