AOK Bayern schließt Selektivvertrag für Videosprechstundenangebot

AOK Bayern schließt Selektivvertrag für Videosprechstundenangebot

Die AOK Bayern erweitert mit der neuen AOK Videosprechstunde ihr digitales Versorgungsmanagement. Zusammen mit den Kooperationspartnern der Online-Arztpraxis Zava und dem im Gesundheitswesen tätigen Abrechnungsunternehmen NOVENTI wurde ein Selektivvertrag nach § 140a SGB V geschlossen. Das digitale Angebot richtet sich an AOK-Versicherte mit Atemwegserkrankungen wie grippalen Infekten, Asthma oder Bronchitis.

Die Videosprechstunde soll zur Entlastung der Arztpraxen, zum Infektionsschutz sowie zur Etablierung elektronischer Gesamtprozesse beitragen. Die neue Leistung der AOK beinhaltet:

  • Eine ärztliche Beratung von zu Hause, eRezepte und Krankschreibungen. NOVENTI kümmert sich um die technischen Voraussetzungen der Apotheken. Aufgabe von Zava ist die Sicherstellung der ambulanten ärztlichen Versorgung.
  • Für benötigte Medikamente kann der fernbehandelnde Arzt ein Kassenrezept ausstellen. NOVENTI sorgt dafür, dass 2.700 teilnehmende Vor-Ort-Apotheken in Bayern für die Übermittlung per eRezept zur Verfügung stehen. Alternativ gibt es die Option, eine Versandapotheke anzugeben. Die Bereitstellung einer Digital-Option für Folgerezepte wird innerhalb der kommenden drei Monate angestrebt. Die Zustellung einer Krankschreibung ist per Post möglich.
  • Anmelden können sich die Versicherten über das Online-Portal und die App „meine AOK“. Die Anwender können die Termine nach eigenen Vorstellungen online mit einem von 20 teilnehmenden Ärzten vereinbaren.
  • Verfügbar ist die Videosprechstunde von Montag bis Sonntag zwischen 7 und 19 Uhr.
  • Im Falle von weiterführendem medizinischem Bedarf wird den Patienten der Kontakt mit einem örtlichen Arzt nahegelegt.

Quellen:

 

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